Zerbrochenes Gewehr.

Deutsche Friedensgesellschaft Münster

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Presseerklärung der Deutschen Friedensgesellschaft Münster vom 9.November 2014

Die erneuten Kämpfe in der Ukraine mit hunderten Toten sind kein Waffenstillstand mehr, sondern Grund zu größter Besorgnis und Anlass, die NATO-Osterweiterung und deren Risiken für Deutschland und Europa neu zu bewerten.

Wir erwarten darum,

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An Herrn Bundespräsidenten Gauck,

Ihre Forderung auf der „NATO-Sicherheitskonferenz“ 2014 nach größerer militärischer Beteiligung Deutschlands an der „globalen Ordnungspolitik“ mit den USA als Grundpfeiler, kann nicht unwidersprochen bleiben, denn eine kritische Rückschau zeigt die Untauglichkeit

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Freiheit für Bradley Manning!
 
Folter und Menschenrechtsverletzungen sind keine Staatsgeheimnisse, sondern Verbrechen.
Wer sie aufdeckt, verdient Anerkennung und Solidarität statt Verfolgung durch Staatsorgane.
Wir rufen deshalb bei einer Verurteilung von Bradley Manning zu Protesten und Solidaritätsaktionen auf!

 

Alle Tage

Der Krieg wird nicht mehr erklärt,
sondern fortgesetzt. Das Unerhörte
ist alltäglich geworden. Der Held
bleibt den Kämpfen fern. Der Schwache
ist in die Feuerzonen gerückt.
Die Uniform des Tages ist die Geduld,
die Auszeichnung der armselige Stern
der Hoffnung über dem Herzen.

Er wird verliehen,
wenn nichts mehr geschieht,
wenn das Trommelfeuer verstummt,
wenn der Feind unsichtbar geworden ist
und der Schatten ewiger Rüstung
den Himmel bedeckt.

Er wird verliehen
für die Flucht von den Fahnen,
für die Tapferkeit vor dem Freund,
für den Verrat unwürdiger Geheimnisse
und die Nichtachtung
jeglichen Befehls.

(Ingeborg Bachmann)

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,
die meisten von uns wissen, dass wir heute in der Lage sind, unsere Zivilisation durch atomare, biologische oder chemische Waffen zu vernichten. Die „Umstrukturierung“ der Bundeswehr zu mehr „Effektivität“ und die Verdoppelung der Einsatzkräfte, ist deshalb ein erneuter Beweis für die Lernunfähigkeit unserer „Volksvertreter.“

Trotz Verdreifachung des Terrors seit den Anti-Terror-Kriegen sollen hochverletzliche Industrienationen noch effektivere Kriege führen als bisher. Zugleich aber warnte der damalige Bundesinnenminister de Maiziere am 24. 11. 2010 vor Atomterror. Seit dem 5. 1. 2012 sollen nun Betonmauern AKW´s vor Terror schützen und das Fernsehen zeigt uns wie schon „Gleitschirmflieger“ Rauchbomben auf La Hague abwerfen konnten.

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Bundespräsident Gauck hat bei den „Mut-Bürgern in Uniform“ ganz schnell sein bürgerrechtliches Hauptziel „Schwerter zu Pflugscharen“ und seinen christlichen Friedensauftrag als Pastor gegen das Wohlwollen dieser Mutbürger eingetauscht.

Der Vorwurf opportunistischen Verhaltens, durch andere Bürgerrechtler, an Gauck bestätigt sich damit schnell.
Auch der Dank für die Beteiligung an den so genannten „Friedensmissionen“ mit tausenden von Toten gemeinsam mit Partnern die Menschenrechte durch Aerosolbomben, Killer-Drohnen, Guantanamo-KZs und Folter zu schützen vor(zu)geben ist makaber.

Dank gebührt vielmehr den wenigen deutschen Soldaten die den Mut hatten bei solchen „Missionen“ nicht mit zu machen. Auch zwei Drittel der deutschen Bevölkerung die Militäreinsätze ablehnen, haben offensichtlich mehr aus unserer Vergangenheit gelernt als der „Bundespräsident der Herzen.“
Frieden schaffen mit Atomwaffen?

Die populärste deutsche Ausrede „Wir haben doch nichts davon gewusst“ offenbart einmal mehr die Verlogenheit deutscher angeblicher Friedenspolitik. Die Bundesregierung jedenfalls behauptet, nichts gewusst zu haben von einer geplanten Bewaffnung der an Israel gelieferten und noch zu liefernden U-Boote mit nuklearen Marschflugkörpern. Die Bundesregierung hat also nicht gewusst, dass die in Kiel produzierten (und quasi als Geschenk durch den Deutschen Steuerzahler mit 135 Millionen Euro mitbezahlten!) U-Boote *1 derart ausgestattet werden können, obgleich die Bundesregierung bereits mehr als einem halben

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Die Umstrukturierung der Bundeswehr zu mehr Effizienz, die Verdoppelung der Einsatzkräfte sowie die vereinbarte engere Zusammenarbeit bei Rüstungsprojekten und Militäreinsätzen der USA verlangen deutlichere Gegenreaktionen als bisher.

Die Deutsche Friedensgesellschaft Münster greift deshalb seit 2011 wieder verstärkt die Forderung nach der Umwandlung der Bundeswehr in einen zivilen Katastrophen- und Entwicklungshilfsdienst auf, die bereits

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Am 21. September ist der internationale Friedenstag der UNO- Ein guter Anlass für Aktionen zum Thema. Die DFG-VK-Gruppe Bonn-Rhein-Sieg hat sich für 2012 etwas besonderes ausgedacht: sie haben einen Friedensmusik-Wettbewerb ausgeschrieben.

Auch wir fordern Euch auf, macht mit und gewinnt einen Preis! Je mehr mitmachen, umso besser.

Ziel des Friedenssong-Wettbewerbs 2012 ist es, Friedenslieder aktiv zu fördern. Die Musik soll von den Nachwuchskünstlern selbst geschrieben worden sein und sich mit Krieg und Frieden auseinandersetzen. Musikalisch gibt es keine Grenzen – erlaubt ist das gesamte Spektrum der populären Musik wie zum Beispiel Folk, Soul, Pop, Rock, Alternative, Hip Hop, Techno, Liedermacher etc.
Neunzehn Titel sind bereits online!

Schirmherr des Wettbewerbes ist niemand geringeres als die Kölner Rockband Brings!
Es ist entlarvend für Menschen, Politik und die Medien, wie bereitwillig offenkundige Wahrheiten über Israels friedensgefährdendes Verhalten in in der BRD mit der „Antisemitismuskeule“ erschlagen werden sollen.

Obwohl über 50% der Israelis diese Konfrontationspolitik ablehnen, werden die Sorgen eines Deutschen als „Antsemitisches Pamphletabqualifiziert. .
Die weltweit bekannte Tatsache, dass alle israelischen Regierungen im Rahmen ihrer Siedlungspolitik immer wieder von Palästinensern bewohntes Land für „ihren Wohnungsbau“ beanspruchen sowie das israelische Atomwaffenarsenal sind die Ursache dafür, dass die Friedensbemühungen in dieser Region allen UN-Resulotionen zum Trotz scheitern.

Eine vergleichbare „Volk ohne Raum - Ideologie“ war ein Teil dessen, was einst Deutschland in die Barbarei eines weltweiten Krieges führte.
Es ist darum mit dem deutschen Friedensgelöbnis von 1990 unvereinbar, in eine solche Krisenregion Kriegswaffen und Unterseeboote mit nuklearen Abschussrampen zu liefern, weil Deutschland damit die Voraussetzungen für einen Atomkrieg schaffen hilft.
Es wäre sogar verständlich, wenn auf Grund israelischer Erstschlagdrohungen auch der Iran Atomwaffen anstreben würde, um nicht erpressbar zu sein. Wenngleich auf Grund der Übermacht durch Atomwaffen Israels und seiner Garantiemacht USA keine Kriegsführungsfähigkeit des Iran gegeben ist.

Deshalb muss nicht nur der behauptete Atombombenbau des Iran, sondern auch der israelische Atombombenbesitz überwacht und mit gleichen Sanktionen bedroht werden.
Denn: Israels Politik gefährdet den Weltfrieden!

Es gibt keinen gerechten Krieg !

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„Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten.“

Dieser Grundsatz eint uns Mitglieder der DFG-VK, die als Deutsche Friedensgesellschaft im Jahr 1892 von Bertha von Suttner*1 gegründet wurde. Ansonsten sind wir sehr verschiedene Menschen mit sehr verschiedenem politischen Hintergrund. Doch diesen Grundsatz unterschreiben wir alle. Wenn Du möchtest, kannst Du das auch hier tun.

Die Schrecken der Kriege lassen uns nicht kalt. Deshalb versuchen wir, zum Beispiel mit Informationsveranstaltungen, Infoständen und -material und natürlich auch dieser Seite etwas zu bewegen.

Auch wenn wir zu wenige sind, um die ganze Welt zu verbessern, wenn wir den pazifistischen Gedanken weiter verbreiten können, dann bewirken wir auf jeden Fall mehr als nichts!

Finden kann man uns hier
  • Note 1 Bertha von Suttner übrigens brachte Alfred Nobel dazu, auch einen Friedensnobelpreis zu stiften. Die beiden dürften in ihren Gräbern rotieren, bei den Preisträgern in den letzten Jahren!